Heute habe ich mir folgenden Film angesehen… (2025)

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Dieses Thema enthält 169 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von The-Lion-King The-Lion-King vor 1 Tag, 16 Stunden.

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    Like A Complete Unknown (Kino)

    Die Filmbiografie erzählt vom Beginn der Karriere des US-amerikanischen Singer-Songwriters Bob Dylan in den
    1960er Jahren und seinem Wandel vom Folk- zum Rockmusiker. Als Grundlage diente das Sachbuch Dylan Goes Electric!

    Unerwartet muss ich nach dem Film zugeben, das er zu einem der besten Musik-Biopics der letzten Jahre zählt.

    Auch wenn ich bis zum Ende nicht wirklich viel über das gesamte Leben des Musikers & Nobelpreisträgers für Literatur
    erfahren habe ist das nicht schlimm oder tragisch, denn dafür waren die gezeigten Erlebnisse & Ereignisse einfach
    zeitlich gesehen nicht umfangreich genug. Das tut dem Film & der Performance der Schauspieler aber keinen Abbruch.

    Das Verrückte an der ganzen Sache ist aber, das Like A Complete Unknown dennoch so sehenswert geworden ist. Hier spielt
    ganz klar Musik die tragende Rolle. Jeder Song geht ins Ohr & vor allem die Entstehungsgeschichte wird klasse umgesetzt.

    James Mangold als Regisseur hat nicht nur den perfekten Hauptdarsteller mit Timothée Chalamet gefunden, sondern auch einen
    absoluten Sympathieträger, der sich hier wirklich mit der Rolle identifiziert & sich so das Feuer auf den Zuschauer überträgt.

    Zudem sieht Like A Complete Unknown wahnsinnig gut aus. Der Look, die Kamera & auch die Ausstattung sind aller erste Sahne.
    Die Musik ist perfekt in die Story integriert & die gesamte Bewegung in den 60ern wurde so selten greifbarer in Bilder verpackt.

    Auch Edward Norton, Monica Barbaro, Dan Fogler, Elle Fanning & Scoot McNairy machen als Nebendarsteller eine echt gute Figur.
    Like A Complete Unknown macht vieles richtig & hat mich über die komplette Laufzeit abgeholt & auch musikalisch mitwippen lassen.

    8.5/10 Festivals

    #249496
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    Haikyu: The Dumpste Battle 9,5/10

    Genial, dass man es geschafft hat den Geist der Anime-Serie nach einigen vergangenen Jahren – in der Serie verging quasi nur eine Nacht – so konserviert hat. Eine große Freude !

    Bzgl. des deutschen Titel „Das Playoff der Müllhalde“ verweigere ich mich aber ;) , wenn man an englischen Titel denkt und daran, dass in der Serie auch nur von der „Schlacht an der Müllhalde“ die Rede ist.

    #249498
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    La Zona – Do not cross 7/10

    Manchmal ein bisschen zähflüssig und ein wenig schwer zu durchschauen, aber eine Menge Atmosphäre. Die spanische Serie, die mit einem etwas kruden Mordfall in einer aufgrund eines AKW Unfalls vor 3 Jahren gesperrten Zone startet, bietet einige Turbulenzen. Es wird aber langsam erzählt, wenig Action, aber mit einer vorletzten Folge, die es in sich hat.

    Durchaus eine Empfehlung.

    #249552
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    Hundreds of Beavers (Kino)

    In diesem übernatürlichen Winterepos aus dem 19. Jahrhundert muss ein betrunkener Apfelschnapsverkäufer vom
    Nullpunkt zum Helden aufsteigen & Nordamerikas größter Pelzjäger werden, indem er Hunderte von Bibern besiegt.

    Angelehnt an die Slapstick-Klassiker der 1920er ist der Film in schwarz-weiß gehalten & verzichtet auf verständliche Dialoge.

    Wer auf pure Comedy, eine einzigartige Welt & eine verrückte Idee steht, der findet in Hundreds of Beavers die wohl besten
    Lachattacken des Jahres. Es ist nicht in Worte zu fassen, was man hier erleben kann & dann noch auf der großen Leinwand.

    Das geniale an dieser ganzen Umsetzung ist, das der Film einzig mit Adobe After Effects umgesetzt wurde.
    Die Tierkostüme wurden bei einem chinesischen Webshop für Maskottchen-Bedarf bestellt und leicht angepasst.

    Zum Einsatz kam handelsübliche Ausrüstung wie die spiegellose Systemkamera Panasonic Lumix DC-GH5.
    Es schlossen zwei Jahre Postproduktion an für die insgesamt rund 1500 Effekt-Einstellungen.

    Allein diese Tatsachen machen Hundreds of Beavers zu einem besonderen & sehr außergewöhnlichen Erlebnis.

    „Man spürt die Lust aller Beteiligten, mit Karacho einen derartigen Nonsens zu produzieren,
    der trotzdem in jeder Facette vor Detailverliebtheit und Kinoleidenschaft sprüht.“

    8.5/10 Fallen

    #249571
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    Nickel Boys (Prime)

    Der Film erzählt von der Freundschaft zweier junger Afroamerikaner, die sich in einer Besserungsanstalt in Florida kennenlernen, der titelgebenden „Nickel Academy“. Es ist ein Filmdrama & das Spielfilmdebüt des preisgekrönten Dokumentarfilmregisseurs RaMell Ross.

    The Nickel Boys lebt von seinem sehr originellen Drehbuch & der Tatsache, das fast alle Handlungen aus der
    Ego-Perspektive gezeigt werden, was anfangs ungewohnt, sich später aber als gut eingesetztes Stilmittel herausstellt.

    Dadurch hebt er sich deutlich von der Masse ab. Man ist näher am Geschehen, ohne zeitweise aber wirklich mehr sehen zu
    können, denn durch die eingeschränkte Sicht auf die Welt & auch die Untermalung des 4:3 Blides wirkt alles beengter.

    Auch durch die hervorragende Kamera & den schauspielersichen Leistungen von Ethan Herisse & Brandon Wilson profitiert der Film.

    Nickel Boys verfolgt ein eindringliches Konzept, das nicht vor Brutalität & der Rassentrennung in der Schule halt macht.
    Gerade durch den Wechsel der Zeitebenen von den 60ern, später 2010er Jahre, macht der Film den runden Bogen zur Erzählung perfekt.

    Im Rahmen der Oscarverleihung 2025 wurde Nickel Boys als bester Film nominiert und Ross gemeinsam mit Joslyn Barnes für
    das beste adaptierte Drehbuch.

    08/10 Einschnitte

    #249576

    Reparud Rudrepa
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    Panic room (UHD)
    Nachdem die Vorbestellung heute schon geliefert wurde, hab ich den Film direkt geschaut. Eine junge Frau (Jodie Foster) zieht mit ihrer Tochter (Kristen Stewart) in ein riesiges Haus in Manhattan. Bei der Besichtigung entdecken sie auch den titelgebenden Panikraum, der ihnen kurz nach dem Einzug dann Zuflucht gibt, als Einbrecher (u. a. Forest Whitaker, Jared Leto) in das Haus eindringen. Es beginnt ein nervenzehrendes Verharren und Hoffen, dass die Fremden schnell wieder verschwinden…

    Ich muss sagen, dass ich David Finchers „Panic Room“ immer noch spannend finde und gefesselt war; meine letzte Begegnung muss vor über 20 Jahren gewesen sein, als die DVD erschienen war, dementsprechend konnte ich mich auch nicht mehr an alle Details erinnern. Die 111 Minuten flogen nur so dahin.
    Die Kameraschwenks/-fahrten waren zwar gut, aber insgesamt hat mich aus heutiger Sicht die technische Umsetzung nicht hundertpro überzeugt. Gerade Übergänge mit kurzen Pausen zur Andeutung von verstrichener Zeit wirkt irgendwie unpassend und nimmt das Tempo raus.

    Die Klangkulisse des deutschen 5.1-Tons ist gut, allerdings nicht überragend (wobei ich zugeben muss, dass mein Heimkino-Equipment wahrscheinlich noch nicht optimal eingestellt ist). Das Bild ist gut, Jodie Foster sah wahrscheinlich nie besser aus. ;-)

    7/10 Schokoriegel

    #249581
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    Shane54
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    When Evil Lurks (2023)

    In einem abgelegenen argentinischen Dorf geht es mit einem Mann zu Ende – jedoch nicht friedlich, sondern qualvoller als man es sich wohl jemals vorstellen könnte: Er verrottet bei lebendigem Leib. Für die Brüder Pedro (Ezequiel Rodríguez) und Jimi (Demián Salomón) scheint die Sache klar: Dieser Mann ist von einem bösartigen Dämon besessen, der direkt aus den Untiefen der Hölle aufgestiegen ist. Ein Exorzist soll das Problem lösen, doch als der in Stücke gerissen aufgefunden wird, müssen Pedro und Jimi selbst die Initiative ergreifen. Doch das scheint alles nur noch schlimmer zu machen und der böse Dämon entfesselt ungeahnte Schrecken.

    Das Böse steht auf Kinder!

    Unser kleinstes Kino in Münster das Cinema zeigte diese Woche gleich zwei Mal den argentinischen Slasher, der schon auf vielen Festivals von sich Reden gemacht hat (im Original und heute auf Deutsch).

    Eben weil dieser Geheimtipp inzwischen eine wachsende Fanbase hat entschloss sich Indeed Film den Streifen vor der physischen Auswertung doch noch ins Kino zu bringen.

    In Amerika war der Film bisher bei Shudder verfügbar.

    Auch wenn When Evil Lurks im Kino ohne Altersfreigabe lief, ist eine FSK 18 vollkommen ausreichend.
    Ja der Film hat mindestens eine sehr verstörende Szene, aber ist an sich nicht durchweg drastisch.

    Die Effekte dürften zu einem großen Teil sogar handgemacht sein.

    Die umherziehende Besessenheit trägt die Spannung gut über die etwas mehr als 90 Minuten, das Setting an sich ist sehr minimal.

    Ein origineller Genre Beitrag, der zu begeistern weiß wenn man ihm die Zeit lässt.

    Auf jeden Fall fand ich es toll, dass diese Filmperle doch noch auf der kleinen Leinwand zu sehen war und ich hoffe, die Heimkino Auswertung wird in schönen 4K Mediabooks erfolgen.

    07,5/10 Schafen

    #249591
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    Sing Sing [Sneak Preview]

    Arthaus meets Knast, also der gewohnte Psychoterror und scharfkantiges Morden im künstlerischen Gewand?

    John betritt die Bühne, hält einen Monolog auf den Shakespeare sicher stolz gewesen wäre. Applaus aus dem Saal, Applaus hinter den Kulissen. Man sieht gelöste Menschen, die sich freudig die Hände reichen.
    Später sehen wir sie in der Gefängniskantine sitzen. Das Lachen ist ihnen vergangen, der Alltag frisst sie ein Stück weiter auf.
    Doch nach der Show ist vor der Show und John plant schon die nächste Aufführung. Er brachte einst die Idee dieses Rehabilitationsprogramms in den Gefängnisalltag ein. Dies zum großen Teil aus egoistischen Gründen, denn er wurde zu unrecht verurteilt und sucht nun einen Weg, sich auf eine vorzeitige Freilassung zu bewerben.

    Hierfür benötigt er weitere Darsteller und seine Suche führt ihn zu Divine Eye. Dieser entspricht dem Klischee des Knackis, den wir in so ziemlich jedem Knastfilm sehen: Die neuen und schwachen Insassen ausbeutend sucht er in harter Schale einen Weg, den Alltag zu überstehen.
    Als er dann überraschend zusagt, Bestandteil der nächsten Aufführung zu werden, ändern sich im Theaterpgrogramm einige Dinge… und auch Hierachien.

    Der beinahe im dokumentarischen Stil gefilmte „Sing Sing“ verlangt einiges von seinen Zuschauern ab. Keine Fäkalsprache, keine Gewalt, keine Entwürdigung des Personals gegenüber den Häftlingen… ja, man, was wird das denn?
    Einen allzu tiefen Einblick in den Alltag erlebt man (möglicherweise) auch nicht, vielmehr stehen John und seine engsten Freunde im Theaterring in der Mitte der Geschichte.
    Deren Plot ist schnell erzählt und klingt ansprechend… doch Kunst lädt zum Verweilen ein.
    Viele Szenen gehen gefühlt nicht zu Ende. Es ist alles gesagt, und doch bleibt die Kamera drauf. Ein wenig Bewegung im Hintergrund, eine minimalistische Geste der im Bild eingefangenen Person.
    Das strengt an. Es benötigt eine Weile, bis wir hinter die Gesichter der Figuren schauen können und insbesondere John in seiner Ambivalenz erkennen. Die Momente, die ihn nach und nach aus der Reserve holen sind meist unscheinbar, wenig dramatisch inszeniert.
    Und genau das wirkt. Jedenfalls bei mir und zugegeben auch erst nach gut der Hälfte des Films.
    Hatte man sich zuvor noch durch die jeweilgen Szenen kämpfen müssen, wird man im weiteren Verlauf mit bewegenden Momenten konfrontiert. Jeweils still, stets den erzählerischen Fluß aufrechterhaltend.

    Colman Domingo, der mir bisher eigentlich nur (negativ) in „Fear the walking Dead“ aufgefallen ist, rockt die Nummer. Seine zurückhaltenden Momente im Film sind die besonders Starken. Saugutes Schauspiel!
    Sean San Jose und Paul Raci sind dann noch die einzigen Schauspieler in diesem Film. Die übrigen Rollen wurden mit ehemaligen Insassen des „Sing Sing“ Gefängnis besetzt. Das erhöht den dokumentarischen und authentischen Stil des Films.

    Hervorragend die Kameraarbeit, die in minimalistischen Settings teils bezaubernde Bilder einfängt. Wenn John seine Hand aus einem kleinen Fenster streckt ist das große Kunst.
    Andere Momente werden ebenfalls auf das wesentliche reduziert eingefangen, bieten aber jeweils einen besonderen Blick auf die Szenerie und der vorherrschenden Atmosphäre.

    „Sing Sing“ ist ein anstrengender und herausfordernder Film. Womöglich holt er nur jene ab, die entweder nach Kunst auf der Leinwand suchen (nicht ich), oder jene, die empfänglich für die gezeigten Bilder und Emotionen sind (eher ich).
    Bis man den befreienden Moment zum Ende erlebt und sich beinahe wünscht, die letzte Szene möge so schnell nicht enden, ist es ein weiter und harter Weg.
    Während der Sneak verließen gut 50% der Zuschauer den Saal – wer Popcornkino erwartet, wird möglicherweise auf der Strecke bleiben.

    8/10

    #249593
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    Flow (Kino)

    Die Katze ist ein Einzelgänger, aber als ihre Heimat von einer großen Flut verwüstet wird, findet sie Zuflucht auf
    einem Boot, das von verschiedenen Arten bevölkert ist, und muss sich trotz ihrer Unterschiede mit ihnen zusammentun.

    Neben The Wild Robot aus dem letzten Jahr zählt Flow zu einem der optisch beeindruckendsten, außergewöhnlichsten
    & schönsten Animationsfilme der letzten Jahre. Emotional hat mich The Wild Robot aber einen Tick mehr mitgerissen.

    Dafür, das der Film aber komplett ohne Dialoge & Stimmen stattfindet, ist aber von reichhaltigen Tierlauten durchzogen,
    muss man fast noch eine Lanze mehr brechen. Auch gerade im Vergleich rückblickend zu den anderen normalen Genrevertretern.

    Der Look und die fantastische Optik sind das Alleinstellungsmerkmal von Flow & die kleine Produktion, die aus Lettland
    stammt. Hier sind Tiere noch Tiere und Verhalten sich auch entsprechend und gerade diese Tatsache macht alles so authentisch.

    Alle Tiere wurden bewusst mit ausgeprägten Charaktermerkmalen dargestellt.
    Zudem wirkt die gesamte Welt organisch & handgemacht. Auch das trägt zur Atmosphäre & Immersion bei.

    Insgesamt einfach ein wunderschöner Animationsfilm, der gerade auf der großen Leinwand sein volles Potenzial ausschöpfen kann.

    Bei den Golden Globe Awards 2025 wurde er als bester Animationsfilm ausgezeichnet. Im Rahmen der Oscarverleihung
    2025 wurde Flow nicht nur als bester Animationsfilm, sondern auch als bester internationaler Film nominiert.

    09/10 Tiere

    #249636
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    Paradise Staffel 1 (Disney+/Star)

    Paradise spielt in einer idyllischen Gemeinde, die von einigen der einflussreichsten Menschen der Welt bewohnt
    wird. Aber diese Idylle zerbricht, als ein entsetzlicher Mord geschieht und eine hochbrisante Ermittlung beginnt.

    So muss eine richtig starke Thrillerserie sein. Bis zum Ende wahnsinnig spannend & wendungsreich.
    Der gute M. Night Shyamalan sollte sich hier mal eine Scheibe abschneiden, denn hier gibt es zahlreiche geniale Twists.

    Paradise glänzt mit einem klasse Drehbuch, einem immensen Spannungsaufbau & einem fantastischen Sterling K. Brown.
    Ich ziehe meinen Hut vor seiner Performance. Genau wie in American Fiction oder Waves überzeugt er hier vollkommen.

    Zum erweiteren Cast gehören u.a. James Marsden, Sarah Shahi, Nicole Brydon Bloom, Krys Marshall & Jon Beavers.

    Paradise lebt von seinem erfrischenden Ansatz in einem Setting, das nie all seine Geheimnisse offenbart. Gerade dadurch
    erzeugt die Serie den unbändigen Willen des Erkundens, Entdeckens & der wöchentlichen Lust weiterschauen zu wollen.

    Für mich schon jetzt einer der Seriengeheimtipps 2025. Paradise verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit im Dschungel des Durchschnitts.

    8.5/10 Abschnitte

    #249657
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    Paradise Staffel 1

    Ich halte es mit @the-lion-king
    Starke Serie!
    Episode 7 (die vorletzte der Staffel) war so intensiv, dass ich sie 2x angeschaut habe.

    8,5 von 10 sind gerechtfertigt.

    #249660
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    Accused – Tödliche Ähnlichkeit (2023)

    Der junge Londoner Harri (Chaneil Kular) macht sich auf den Weg zum Haus seiner Eltern (Nila Aalia und Nitin Ganatra), die außerhalb der Stadt leben. Dort soll er auf deren Hund aufpassen, während sie in den Urlaub fahren wollen. Unterwegs entgeht er dabei nur knapp einem Bombenanschlag mit mehreren Toten auf eine U-Bahnstation, von dem er allerdings erst im Nachhinein durch eine Nachrichtenmeldung auf seinem Smartphone liest. In den sozialen Medien kursiert kurz darauf das von einer Überwachungskamera des Bahnhofs aufgenommene Bild eines Mannes. Seine Freundin Chloe (Lauryn Ajufo) scherzt, dass der Verdächtige Harri verblüffend ähnlich sehen würde. Offenbar ist sie nicht die einzige, die so denkt. Ein alter Schulkamerad glaubt ihn auf dem Standbild identifiziert zu haben und schreibt seinen Namen in einen Tweet. Die Situation eskaliert schnell und Harri sieht sich nicht nur Online-Hetze ausgesetzt, sondern einer realen Welle von Gewalt, die ihn zwingt, gegen einen rachsüchtigen Mob um sein Leben zu kämpfen.

    Bereits 2023 erschienen und nun bei uns auf Blu-ray ausgewertet.
    Ich las neulich im Fazemag von dem Geheimtipp und auch die Rezension von Timo hat mich neugierig gemacht (https://blu-ray-rezensionen.net/accus...).

    Was als Social Media Hetzjagd beginnt bei der Fakten wie so oft außen vor bleiben, mündet in Home Invasion Selbstjustiz.

    Die Spannungskurve ist enorm hoch und das nicht nur aufgrund der recht kurzen Filmlänge.

    Ganz entfernt hat mich der im Haus spielende Teil an PANIC HOUSE – If I Die Before I Wake (1998) Mit der Nacht kommt der Tod erinnert.

    Accused kann ich uneingeschränkt empfehlen. Ein temporeicher, wie wendungsreicher Thriller den scheinbar zu Unrecht kaum einer kennt.

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    #249663
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    Star Trek Discovery – Staffel 4 (Paramount+)

    Nein, das war nix. Mit der Art der Serie als durchgehende Geschichte habe ich kein Problem. Aber sie ist nicht besonders interessant, oftmals zu pathetisch und gefühlsduselig und auch zum Ende hin ohne Wow-Effekt. Letzendlich hat in jeder Krise am Ende die Kapitänin die richtige Idee. Was wirklich nervt, ist wie wehleidig jeder ist. Insbesondere die Kapitänin schaut ständig flehentlich drein. Wenn man zuvor Strange New Worlds oder Lower Decks gesehen hat mit all seinen tollen Charakteren, nerven die in Discovery nur.

    5,5 / 10 Quallen

    #249671
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    Doppelhaushälfte – Staffel 1 (Netflix)

    Das ist eigentlich eine ZDF neo Serie. Staffel 1 und 2 laufen aber gerade auf Netflix.
    Die Serie, besser gesagt die Charaktere sind schwer zu greifen.
    Wie der Name es sagt, geht es um eine Doppelhaushälfte. Sie liegt im Berliner Randbereich. In einer leben die Knuppes: Andi, Tracy und Rocco. In die andere ziehen die Kröger ein: Theo, Mari und Zoe. Knuppes sind etwas prollige Mittelschicht. Krögers gehobene Bildungsschicht. Aber so einfach ist es nicht. Und hier wird es spannend und interessant. Jede Sicht auf die Dinge, sei es national (ohne negative Wertung) oder woke (ohne negative Wertung) ist nie ganz falsch oder richtig aber oftmals idiotisch. Es ist klasse, wie die Drehbuchautoren es hinbekommen, alles so dazustellen, dass man einerseits z.B. Andi nicht als Rechten und andererseits z.B. Maris nicht als hysterische Linke sieht. Zumindest nicht, wenn man es nicht will. So sehe ich das als Plädoyer für eine gesunde Mitte, in der man sich von -Ismen distanziert und jeden sein Leben leben lässt aber auch nicht jedes Mal überlegen muss, wer sich angegriffen fühlen wird, wenn man mal einen Spruch bringt.
    Vermutlich wird man treffend über die Seite diskutieren können. Meinen Humor trifft sie genau.

    9 / 10 Sixpacks

    #249673
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    Daredevil: Born Again – Staffelpremiere (Disney+)

    Matt Murdock befindet sich auf Kollisionskurs mit Wilson Fisk, als ihre früheren Identitäten ans Licht kommen.

    Was für ein fantastisches & großartig inszeniertes Comeback und ein sprichwörtliches „Born Again“.
    Daredevil zählt für mich persönlich zu einem der besten Marvel Charaktere, die das MCU bisher hervorbrachte.

    So gespannt war ich auf die ersten beiden Folgen. Viel wurde vorher geschrieben, berichtet & erzählt.
    Es wurde umgeschnitten, zerschnitten, umgeplant, teilweise neugestartet & dann serviert uns Marvel so etwas.

    Ich konnte meinen Augen & Ohren kaum trauen. Die Serie belebt den Netflix Canon wieder & knüpft an
    die herausragenden 3 Staffeln an und schafft es erneut ein Gefühl des „nach Hause Kommens“ zu erzeugen.

    Ich liebe einfach alles an diesem Kosmos. Daredevil, Fisk & auch der bald auftretende Punisher machen mich happy.
    Die Serie ist düster, brutal, dreckig & bietet uns allen hoffentlich ein Comeback von Marvel, an das ich nicht mehr glauben wollte.

    09/10 Einschläge

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