Heute habe ich mir folgenden Film angesehen…. (2024)

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Dieses Thema enthält 430 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Profilbild von Sascha74 Sascha74 vor 1 Stunde, 1 Minute.

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    BFG – Big Friendly Giant (Prime)

    Tatsächlich habe ich noch einige Filme von Steven Spielberg noch nicht gesehen. Darunter dieser Animationsfilm. Da hatte ich bisher auch nicht viel verpasst.
    Nach einer Geschichte von Roald Dahl. Ein Mädchen trifft einen Riesen in London, der Träume verteilt. Sie hilft ihm gegen andere, fiese Riesen.
    Spielberg ist kein Animationsregisseur. Da ist kein Schwung drin. Weder Riese noch Kind wachsen einem ans Herz. Humor kommt kaum auf. Auch ist der Mix zwischen Animation und realen Schauspielern nicht überzeugend. Was schön ist, ist die Mimik des Riesen. Die ist besonders stark, wenn er melancholisch wird.
    Aber unterm Strich nichts besonderes.

    6 / 10 kleine Happen

    #243588
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    To the Moon (Sneak Preview)

    Cole hat alle Hände voll zu tun. Ihm und seinem Team obliegt es, den ersten Menschen auf den Mond und zurück zu schicken. Ein heißes Wettrennen mit den Russen erlaubt dabei keine Fehler.
    Zu dumm, dass unter seiner Regie drei Astronauten während einer Simulation in ihrer Kapsel verbrennen.
    Der gute Ruf der NASA ist dahin, dazu ist der Vietnamkrieg in den Köpfen der Amerikaner präsenter.
    Ein gutes Image muss her, und das soll die Marketing-Expertin Kelly herbeizaubern. Und sie erkennt schnell: Es sollten nicht nur Astronauten, sondern auch Marken ins All geschossen werden…

    Den Trailer zum Film konnte ich auf einigen Online-Plattformen erfolgreich skippen. So wusste ich im Grunde nicht sehr viel über den Film, außer, dass die Amis eben zum Mond wollten.
    Ob es ihnen am Ende gelingt oder nicht, dürfte dabei kein Spannungselement sein. Außerdem gab es in den letzten Jahren einige andere Filme, die den Flug zum Mond aus verschiedenen Perspektiven ins rechte Licht rückten.

    Und wie will man hier die Leute ködern? Vor dem Film freute ich mich auf Scarlett Johansson, die Besetzung von Channing Tatum nahm ich mit Skespis wahr. Dabei macht Tatum die Dinge recht gut, wohl auch, weil er seine Rolle – bis auf in wenigen Ausnahmen – stoisch spielen soll. Trotz (oder wegen?) seiner Reserviertheit machte er einen guten Eindruck auf mich.
    Johansson dagegen spielt einen Charakter, der mich zur Weißglut bringen würde, würde ich ihr begegnen – letztlich spricht das wohl für ihr Talent.
    Sie beide sind es dann auch, die den Film tragen müssen. Das klappt, solange sie sich kappeln und Kelly eine unsinnig anmutende Aktion an die andere reiht. (Hoffentlich soll hier keine Romanze entstehen…. da würde die Stimmung wirklich abkippen).

    In den Nebenrollen sind Ray Romano (toll) und Woody Harrelson (die übliche „ich nehme dann mal das Geld!“ Darbietung). Andere, kleinere Nebenrollen, funktionieren gut bis nicht ganz so gut.

    Optisch macht man hier nicht viel verkehrt, die späten 60er springen dann allerdings nicht so offensiv in die Kamera wie in manch anderen Filmen, die diese Zeit wiedergeben.
    Kein Gag wird zum Brüller, aber den einen oder anderen Schmunzler gibt es dann doch.
    Der Soundtrack ist gut gewählt, das Make-up schrecklich!
    Möglicherweise gewollt, aber Johansson sieht aus wie eine 50jährige, die auf 30 geschminkt wurde. Auch Tatums Make-up springt in manchen Szenen arg unangenehm in den Fokus.
    Übertrieben wurde auch der kurvige Look Kellys – davon ausgehend, dass sie ebem genannte 50jährige auf 30 getrimmt sei. Oder ich übersehe da einfach eine Metapher, auch möglich.

    Mit 131 Minuten ist „To the Moon“ eindeutig zu lang. Dazu ist der Film auch merkwürdig gewichtet, die einzigen Spannungselemten sind die, als Armstrong bekannt gibt, noch ein paar Sekunden länger landen zu müssen… oh Schreck!! Hoffentlich wird das was!

    Insgesamt ein Film, der sicher einen interessanten Fokus setzt, diesen aber emotionsarm runterspult. Zu lang und damit irgendwann auch langweilig, auch wenn man einige Figuren noch ein klein wenig weiter verfolgen möchte.
    Irgendwie nix Ganzes, aber auch nix Halbes. Hätte ich mit Johansson „connecten“ können, wäre für mich sicher mehr drin gewesen.
    So sind es immerhin noch

    6/10

    #243592
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    Das erste Omen (Disney+)

    Beinahe hätte ich den Film im Kino gesehen. Weil meine Begleitung aber im letzten Moment absagte, hatte ich dann keine große Lust mehr und stornierte beide Tickets.
    Als ich hinterher die teils sehr guten Kritiken hörte, schmollte ich eben eine Weile, bis ich ihn nun streamen konnte.

    Das Intro ist saustark! Optisch ein Genuss. Der Versuch, die klassischen Zoomfahrten der 70er zu imtieren misslingt leider ein wenig, aber es sieht immer noch gut genug aus, um sich wohlig im Sessel zurückzulehnen.
    Dabei hat diese Szene auch den „Schockeffekt“ des Films für mich. So gut…

    Dann begegnen wir der Protagonistin und erfahren eine Geschichte, um die man (zugegeben) nicht unbedingt gebettelt hatte.
    Aber halb so wild! Wenn man die Stimmung des Intros so fortsetzen kann, dann wird das wirklich ein Brüller.
    Tja, aber dann machen die Menschen den Mund auf und alles klingt so merkwürdig „blablabla“. Die Dialoge sind teilweise eine Frechheit, die Charakterzeichnung der Figuren im Grunde auch. Viel zu früh wird in diesen „bedeutungsschweren“ Gesprächen zwischen den Zeilen das Finale herbeibeschworen. Überraschend ist die Wendung dabei nicht zwingend (OK, gilt für Filmerfahrene Zuschauer. Für die, die erste Filmerfahrungen sammeln, sieht es natürlich anders aus).

    „Boa! Und dann die Szene! Weißte? Weißte? Wo die Geburt…“ ja, Tatsache. Eklig. Wollte ich das sehen? Eher nicht, andererseits wollte ich Jeff Goldblum auch nicht dabei zusehen, wie er sich als Fliegenmann die Fingernägel ausreißt. Also doch ein genialer Twist?
    Ansichtssache. Mir hätte eine unheilvolle Stimmung besser gefallen, als etliche Jump-Scares und Bodyhorror (wobei mir der Autounfall zugegeben sehr gut gefallen hat).

    Wäre ich ins Kino gegangen, wäre ich nicht so sehr an die Decke gesprungen wie damals, als ich das Remake vom „Friedhof der Kuscheltiere“ schaute – einen Hype um den Film hätte ich allerdings nicht erkennen können.
    So wie nun auch, wobei ich hier etwas entspannter sitze, denn das Geld für die Kinokarte habe ich ja gespart.

    „Das erste Omen“ ist leider nicht so gut, wie ich ihn mir erhofft hatte. Nach einem sehr sehr guten Start flacht das Ding zusehends ab. Schreckliche Dialoge und Charaktäre, die flacher sind, als mancher Mensch die Erde vermutet.
    Optische Leckerbissen gelingen wenige, auch wenn das Setting zuweilen sehr schön in Szene gesetzt ist.
    Spannend ist irgendwann leider nur noch die Frage, wie lange man noch hinsehen muss…

    Würde ich meiner Enttäuschung Punkte verleihen, würde der Film schlecht abschneiden. Objektiv ist er dann noch ok, auch gemessen an dem Horroreinheitsbrei, der zuweilen serviert wird.
    Fazit: „Das Omen“ gucken und alle anderen Filme danach vernachlässigen.

    5/10

    #243625

    Reparud Rudrepa
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    Beverly Hills Cop 4: Axel F (USA 2024/Netflix 3.7.24)
    Stolze 40 (!) Jahre nach dem ersten Beverly-Hills-Cop-Film und immer noch 30 Jahre nach dem dritten belebt Netflix den Action-Komödien-Hit neu.
    Eddie Murphy scheint kaum gealtert, plappert wie gewohnt ohne Punkt und Komma, macht blöde Sprüche (die aus der Zeit gefallen sind), und klar, er legt auch wieder möglichst viel in Schutt und Asche. Man merkt ihm an, dass er Spaß beim Dreh hatte.

    Ab der ersten Minute taucht man in mitreißende Klänge ein, kein Wunder, ist es doch der alte Soundtrack, der auch hier zum Tragen kommt – Glenn Frey, Billy Idol, Bob Seger, Pointer Sisters, die 1980er leben und werden durch bspw. Mary J. Blige verstärkt.

    Die Begeisterung lässt nach den ersten 30-45 Minuten aber etwas nach, denn – und das ist der große Fauxpas – die Handlung verpufft großteils und spielt kaum eine Rolle, prägt sich nicht im Gedächtnis ein; das könnte eine beliebige Kopie einer beliebigen Action-Comedy-Handlung sein, mit x-beliebigen Figuren. Wirklich schade, dass dem Film das Herz fehlt.

    Wenn ich das aber vergleiche und mich daran erinnere, dass „Der Prinz aus Zamunda 2“ einer der größten Rohrkrepierer der letzten Jahre und eine der überflüssigsten Wiederbelebungen der Filmgeschichte war, dann hat Netflix seine Aufgabe gut gemacht. Ich fühlte mich hier immer noch ordentlich unterhalten.

    Da oft und gern kritisiert, möchte ich extra erwähnen, dass Dennis Schmidt-Foß, die „neue“ deutsche Synchronstimme von Plappermaul Eddie Murphy, seine Aufgabe bestens macht.

    6/10 Retro-Gefühle

    #243634
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    The Frighteners

    Ob gewollt oder ungewollt. Das ist ein fast perfekter Film. Story, Regie, Schauspieler, Musik. Das passt alles wie ein gut geöltes Getriebe.
    Michael J. Fox kann Geister sehen und zieht damit Leute ab. Aber nun kommt ein richtig böser Geist, den er aufhalten muss.
    Jackson macht hier einfach alles richtig. Die CGI Effekte sind natürlich veraltet. Aber nicht so schlimm. Das sieht man mal wie gut der Film ist, wenn das nicht so wichtig ist.
    Unbedingt den DC gucken.

    9,5 / 10 Mütter wollen immer nur das Beste

    #243710
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    MaXXXine (Kino)

    Los Angeles 1985. Ex-Stripperin Maxine (Mia Goth), die vor einigen Jahren als Einzige
    einen aus dem Ruder gelaufenen Porno-Dreh überlebt hat, will unbedingt berühmt werden.

    Regisseur Ti West gelingt nach X & Pearl hier der beste Film der Reihe & am Ende ein sehr runder Trilogieabschluss.

    MaXXXine’s ganz großes Plus ist einfach die erneut brillante Hauptdarstellerin Mia Goth, die hier in einer ihrer bisher
    besten Rollen einfach nur abliefert. Hinzu kommt dieser fantastisch eingefangene 80er Jahre Look & der tolle Soundtrack.

    Alles wirkt sehr authentisch aus der Zeit gefallen & wahnsinnig atmosphärisch mit der Kamera eingefangen.
    Ich hab es einfach geliebt. Diese Varianz zwischen Glamour & der düsteren Ebene wurde perfekt in die Story integriert.

    Die Anlehnungen an Hitchcock & die Filmschauplätze von Psycho und Bates Motel tragen zur Grundstimmung bei.

    Die Story ist klassisch gehalten mit einigen Horror- & Slasherelementen. Viele Charaktere spielen den absoluten Stereotyp.
    Der Unterschied zu anderen Produktionen ist aber, das sie hier genau 100% mit ihrer linearen Performance vollkommen überzeugen.

    Mia Goth, Elizabeth Debicki, Giancarlo Esposito & auch Kevin Bacon passen wie die Faust aufs Auge.
    Das nennt man dann wohl einen Volltreffer bei der Castauswahl & genau das ist auch ein Grund warum MaXXXine überzeugen kann.

    MaXXXine ist der rundum schöne Abschluss von einer meiner Meinung nach unterschätztesten Trilogien der aktuellen Zeit.
    Respekt an Ti West, der das Projekt einfach durchgezogen hat & sich so mit der Reihe fast schon ein kleines Denkmal gesetzt hat.

    8.5/10 Maxine Minx

    #243725
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    Ich – Einfach Unverbesserlich 4 (Kino)

    Vierter Teil der beliebten Filmreihe rund um den ehemaligen Bösewicht Gru, seine Familie & die Gefolgschaft der kleinen Minions.

    Auch Teil 4 macht das, was die Reihe immer ausgezeichnet hat. Lockere Sprüche, kultige Minions, kunterbunte Abenteuer
    & optisch nach Mario erneut ein richtig starker Animationsfilm, dem aber leider hinten raus etwas die Puste ausgeht.

    Die ganze Truppe bleibt immer noch ein Spaß für Groß & Klein und einige Ideen sind wirklich hübsch & witzig umgesetzt worden.
    Allein die Superheldenverarasche & das drumherum muss man einfach feiern. Da bleibt eigentlich kein Auge trocken.

    Dennoch merkt man nach Teil 3 aus 2017 & 7 Jahre später etwas Abnutzungseffekte an der Marke, die aber unweigerlich entstehen.
    Insgesamt überzeugt auch Teil 4, der sehenswert & sehr unterhaltsam war und auch wegen der Minions ordentlich Lacher produzierte.

    07/10 That’s the yellow from the egg

    #243736
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    Pixels (Netflix)

    Um den Film habe ich ewig einen Bogen gemacht. Adam Sandler war mir nie sehr sympathisch. Auch hat mich der Trailer nicht gereizt. Hörensagen war auch nie überzeugend. Und doch fand ich den Film gut. Die schlechten Witze halten sich in Grenzen. Die Effekte sind klasse. Paar klassische Spiele sind zu sehen (Paper Boy!). Die Chemie zwischen den Schauspielern ist gut. Das ist schönes, kindliches Popcornkino.

    7,5 / 10 Serenas

    #243738
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    Shallow Grave (Disc)

    Vier Schülerinnen wollen nach Fort Lauderdales um Party zu machen. Während einer Panne wird eine von ihnen Zeugin eines Mordes. Das große Problem dabei: Der Täter ist der Sheriff. Das ist ein kleiner, feiner Thriller ganz nach Hitchcock. Das interessante daran ist, dass der Sheriff immer dagegen ankämpfen muss, dass es nicht rauskommt. Die Wahrheit will ans Licht. Die Schauspieler sind alle relativ unerfahren, machen aber ihre Sache gut. Das Drehbuch ist stimmig. Das Ende richtig gut.

    7,5 / 10 Ersatzreifen

    #243875
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    I.S.S. (Sneak Preview)

    Nachdem sich vorige Woche die USA und Russland ein heißes Rennen um den Mond geleistet haben, befinden wir uns nun in der täglichen Routine einer Raumstation in der Erdumlaufbahn.
    Astronautin Kira beginnt ihren ersten Aufenthalt auf der I.S.S. Ihr Kollege Christian hat schon mehr Erfahrung gesammelt.
    Der dritte Amerikaner auf der Station ist Gordon und erwartet seine Lands“männer“.
    Die übrige Besatzung besteht aus drei russischen Kosmonauten, ebenfalls zwei Männer, eine Frau.
    Man freut sich, zeigt Kira rasch die Basis und ihren künftigen Arbeitsplatz und singt abends zu „Wind of change“.
    „Hat man einmal im All die Erde gesehen (in diesem Ausguck), dann versteht man die Menschheit ohne ihre Grenzen“ heißt es sinngemäß. So schlicht schreibt man Völkerverständigung.
    Am nächsten Tag jedoch geschehen merkwürdige Dinge auf der Erde und auf der I.S.S. ist plötzlich alles anders!

    Je detaillierter man den Film nacherzählen möchte, umso plumper erscheint einem die Spiegelung der Nationen. Vernunftbegabt die Eine Seite, barbarisch anmutend die durch Pflichtbewusstsein ausgedrückte „Liebe“ zum eigenen Vaterland auf der anderen Seite.
    Mit dieser flachen Prämisse darf man sich dann auch nicht wundern, wenn die Dinge sich so entwickeln, wie sie es nunmal tun.
    In der Summe aber durchaus eine Geschichte mit Potential.
    Timing und Feinheiten im Miteinander der Figuren hätten durchaus besser sein können.
    Auch die klaustrophobisch anmutende Kulisse der beengten Raumstation wird nie so beklemmend, wie es hätte sein können.
    Andererseits war ich noch nie auf I.S.S. und stelle hier nur Vermutungen an ;)

    Nicht jeder Effekt außerhalb der Station weiß zu begeistern, die Bilder in der I.S.S. wirken dabei aber stets stimmig (wenn auch etwas zu weiträumig). Der Cast spielt in den Engen ihrer Rollen gut.
    Besonders stark fand ich die Bilder der Erde.

    *Spoiler* Die brennenden Länder nach den Raketeneinschlägen sehen beeindruckend aus und bilden die eigentliche Bedrohung hinter dem Geschehen ab. Der Weltraumspaziergang eines Astronauten ist hierduch sehr schön anzusehen.*Spoiler Ende*

    Während dem Schauen hatte ich einen Moment den Gedanken, dass man es sich mit ausschließlich Amerikanisch und Russischen Weltraumfahrern schlicht zu einfach macht. Die Besatzung der I.S.S. hielt ich für internationaler als hier dargestellt.
    Ein kurzer Blick auf Wikipedia aber zeigt die aktuelle Besatzung der Raumstation…. ups, Russisch und Amerikanisch.

    Und trotz aller Wenn und Aber lässt sich der Film gut wegschauen. In Punkto Stimmung unterhält er mich deutlich mehr als die Stimmungsschwankungen Hits „Killer Romance“, „Love lies bleeding“ und „To the Moon“, denen etwas mehr roter Faden in die eine oder andere Emotionsschiene gut gestanden hätte.
    Manchmal sind es also die einfachen Dinge, die zupacken können.
    Sieht man über einige Schwächen hinweg (was mir dieses Mal ganz gut gelungen ist), erhält man gute 90 Minuten lang solide Unterhaltung. Wer sich hinterher etwas mehr Spannung erhofft hätte, mag damit sogar Recht haben…

    6,5+/10

    #243893

    Reparud Rudrepa
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    Night of the hunted (USA/F 2023, Videobuster)
    Ein Scharfschütze nimmt eine Tankstelle ins Visier. Peng.
    Was anfangs noch ganz ok war, hat sich mir zu lange hingezogen. Mehr als einmal anschauen muss nicht sein.
    5/10 Volltreffer

    The Queen Mary (USA/UK 2023, Videobuster)
    Irgendwas mit Mann, Frau, Kind auf nem Schiff, zwei zeitlichen Handlungssträngen, soll Horror, Mystery oder so was sein. Hat so gelangweilt, dass ich nach 30-40 Min. ausgemacht hab.
    2/10 Kreuzfahrten

    In the fire (IT/USA 2023)
    Psychiaterin aus den USA reist Ende des 19. Jhs. nach Südamerika, um einen kranken Jungen zu untersuchen. Spannender möchte ich es nicht zusammenfassen, zumindest die erste halbe Stunde hat hier kaum was zu bieten, danach hab ich aufgegeben.
    3/10 schöne Landschaftsaufnahmen

    The bricklayer (USA/BUL/GR 2023, Videobuster)
    Recht ordentlicher Actionthriller um CIA-Agenten, die undercover einen tot geglaubten abtrünnigen Kollegen jagen. Hübsche Bilder, ganz ansehnlich inszeniert, mit zwei gut agierenden Hauptfiguren und insgesamt spannend. Kann man mal schauen.

    Ganz offensichtlich hat sich der Verleih nicht getraut, den Film unter einem deutsch übersetztem Titel anzubieten. Eine mittlerweile recht peinliche Entwicklung.
    6/10 Spionagekrimskrams

    Wie Mann’s macht (E 2023, Videobuster)
    Spanische Komödie um einen Finanzbeamten, wie er im Buche steht, der strafversetzt wird und sich mit der modernen Arbeitswelt auseinandersetzen bzw. anfreunden muss. Sympathisch gemacht mit etwas Herz, auch hier aber was zum Einmal-Schauen.
    6/10 Korintehnkacker

    #243898
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    Longlegs (2024)

    Die junge FBI-Agentin Lee Harker (Maika Monroe) wird mit einem ungelösten Fall eines Serienmörders (Nicolas Cage) betraut, der seit über 30 Jahren seine Taten begeht – und das auf äußerst mysteriöse Weise. Das Besondere ist nämlich: Es gibt nur ein einziges Anzeichen, dass bei den Morden, bei denen immer Familienväter ihre Familie und sich selbst gemetzelt haben, noch eine weitere Person involviert war: Es wurde jedes Mal ein Brief mit okkulten Symbolen und der Unterschrift „Longlegs“ hinterlassen. Harker gelingt es, die Nachrichten des Killers zu entschlüsseln – aber auch, weil dieser sie kontaktiert und ihr den entscheidenden Hinweis liefert. Der nun endlich ins Rollen kommende Fall nimmt bald eine unerwartete Wendung und die Nachwuchs-Agentin entdeckt eine persönliche Verbindung zu dem Mörder. Doch warum hat dieser ein besonderes Interesse an ihr? Zudem wird ihr klar, dass Longlegs bald wieder zuschlagen wird. Nur sie kann ihn aufhalten…

    Wieder so ein Film, um den gerade ein Hype kreiiert wird. Ja, Nicolas Cage spielt eine verrückte Rolle, vorallem stimmlich beeindruckend (auf Englisch). Longlegs braucht auch keine zehn Minuten, um durchzustarten.
    Dennoch passiert mir viel zu wenig und die Story ist selbst für 100 Minuten viel zu dünn.

    Bei einer Szene konnte ich im Text sogar spontan mitsprechen, was Verwunderung auslöste. ;-)
    „And I saw a beast rising out of the sea, with seven heads and ten horns, and on his horns he wears ten crowns and on his head was written a blasphemous name (…).“

    Das Zitat ist aus der Offebarung des Johannes (Book of Revelation), aber keine Panik ich bin Atheist.
    Madonna hat diese Verse bereits 1990 als einen Remix zu Justify My Love veröffentlicht und auf ihrer letzte Tour erneut als The Beast Within Interlude in einer krassen Performance dargeboten.

    Letztere bot Longlegs nicht wirklich. Tatsächlich fand ich Catch the Killer (2023) drei Mal so spannend.

    Ich hatte kein Das Schweigen der Lämmer oder Sieben erwartet, aber dennoch mehr, als das was bisherige Reviews versprachen. Und was sollte Nicolas Cage sein? Pennywise ohne Kostüm?

    06/10 offenen Fragen

    #243900
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    Next Goal wins (Disney+)

    Eigentlich ein feel-good Movie. Abgehalfterter Fußballtrainer trainiert die schlechteste Nationalmannschaft der Welt, hilft ihr und sie im mehr. Aber leider zu wenig Feeling und zu wenig good. Faßbender wird nie ganz sympathisch. Die Nebencharaktere nie besonders. Selten ist der Film lustig. Das Ende haut dann alles etwas raus. Aber auch nicht ganz. Man merkt vielleicht: da hätte mehr draus werden können. Einmal gucken, vergessen. Egal.

    6,5 / 10 Urlaubsziele

    #243902
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    Dolomite

    Rudy Ray Moore war ein amerikanischer Comedian. Eine seiner Figuren war ein Pimp, der Kung-Fu konnte und eine sagenhafte Potenz hatte: Dolemite. In den 70er Jahre ging das. Mit dieser Figur hat er einen Film gedreht. Aus 100000$ machte er so 12 Millionen. Der Film ist reiner Blaxploitation. Oft unfreiwillig komisch. Mit paar guten Sprüchen. Aber unterm Strich reiner Trash. Dolomite verlässt den Knast und möchte seinen Club zurück. Da haben einige etwas dagegen.

    7 / 10 Mikrofone

    #243909
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    Twisters (2024)

    Kate Carter (Daisy Edgar-Jones) ist eine ehemalige Sturmjägerin, die während ihrer Zeit auf dem College eine verheerende Begegnung mit einem monströsen Tornado hatte und deshalb nun in New York City nur noch auf Bildschirmen Sturmabläufe studiert. Ihr Freund Javi (Anthony Ramos) lockt sie trotzdem zurück ins Feld, um ein bahnbrechendes neues Ortungssystem für die tödlichen Stürme zu testen. Dort kreuzen sich ihre Wege mit Tyler Owens (Glen Powell), dem charmanten und rücksichtslosen Social-Media-Superstar, der davon lebt, seine Abenteuer bei der Sturmjagd mit seiner ausgelassenen Crew zu posten – je gefährlicher, desto besser. Als sich die Sturmsaison zuspitzt, werden noch nie da gewesene, furchterregende Phänomene entfesselt. Kate, Tyler und andere konkurrierende Teams finden sich mitten in den Pfaden mehrerer Sturmsysteme wieder, die über Zentral-Oklahoma zusammenlaufen und kämpfen um ihr Leben.

    Was Regisseur Jan de Bont 1996 mit Twister alles richtig gemacht hat, bleibt bei diesem lauen Lüftchen leider komplett auf der Strecke. Immerhin gibt es Tornados zu sehen.
    Es fehlt das Augenzwinkern und die Originalität, mit der Jan de Bont damals zu Recht den Katastrophenfilm schlechthin ins Leben rief.

    Twisters wirkt wie ein billiger Abklatsch, der mit blassen Charakteren und einer 0815 Story einfach nur mittelmäßig ist.

    Durch Trailer wie Werbung versuchte man natürlich, auf der Welle des Originals mitzuschwimmen.
    Wer medial so dick aufträgt, muss sich auch daran messen lassen.

    Fürs Heimkino okay, fürs Kino zu sehr Massenware.

    Eine gute Alternative ist definitiv Storm Hunters (2014).

    06/10 Windhosen

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